{"id":957,"date":"2016-06-10T14:32:01","date_gmt":"2016-06-10T12:32:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burg-bodenstein.de\/en\/geschichte-burg-bodenstein\/"},"modified":"2017-01-19T11:54:17","modified_gmt":"2017-01-19T10:54:17","slug":"geschichte-burg-bodenstein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.burg-bodenstein.de\/en\/geschichte-burg-bodenstein\/","title":{"rendered":"Geschichte der Burg Bodenstein"},"content":{"rendered":"<h1 id=\"top\">Historische Burg | Eichsfeld | Th\u00fcringen<\/h1>\n<h2>Die Geschichte der Burg Bodenstein<\/h2>\n<p><strong>This site is not available in English. We are sorry for the\u00a0inconvenience.<\/strong><\/p>\n<p>Bereits im Jahr 1098 wurden die Bodensteiner Dynasten mit Johannes von Bodenstein erstmals urkundlich erw\u00e4hnt. 1275 verloren die Bodensteiner Edelherren den Bodenstein an die Welfen. In den n\u00e4chsten 60 Jahren fanden einige Besitzerwechsel statt, doch 1448 war die Burg im alleinigen Besitz der Familie Wintzingerode. Dieser Zustand hielt jedoch nicht lange an: Im Jahr 1525 griffen Thomas M\u00fcntzer und seine Aufst\u00e4ndischen den Bodenstein an. Sie hinterlie\u00dfen schwerste Zerst\u00f6rungen und steckten die D\u00f6rfer der einheimischen Bauern in Brand. Ab 1530 begann sich die Reformation im Umfeld der Burg Bodenstein durchzusetzen.<\/p>\n<p>Schon nach 30 Jahren waren alle Kirchen mit lutherischen Pastoren besetzt. In den Jahren 1573 bis 1575 kam es zu Auseinandersetzungen mit Mainz und seinem Kurerzbischof, die mit der Hinrichtung Bertholds XI. endeten. Den Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg \u00fcberstand die Burg gr\u00f6\u00dftenteils unversehrt. Gleichzeitig konnten Rekatholisierungsbestrebungen abgewendet werden, womit die Entwicklung der Familie Wintzingerode zum quasi-reichsunmittelbaren Inhaber der Herrschaft Bodenstein eingeleitet wurde, die bis 1803 andauern sollte. Nach Ende des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges wurde aus Dankbarkeit eine Schlosskapelle errichtet und mit weiteren Umbauten begonnen. Zeitgleich zur Beendigung dieser Bauma\u00dfnahmen im Jahr 1669 fand auch eine Teilung der Familie Wintzingerode in die Linien Bodenstein und Adelsborn und damit einhergehend die Teilung des Besitzes zu gleichen Teilen statt. Im Zuge der S\u00e4kularisierung erfolgte 1803 die Abtrennung des Eichsfelds vom geistlichen Kurf\u00fcrstentum Mainz. Trotz Widerstand wurde Bodenstein preu\u00dfisches Lehen.<\/p>\n<p>Von 1807 bis 1813 war die Herrschaft Bodenstein ebenso wie der Rest des Eichsfelds Teil des von Napoleon errichteten K\u00f6nigreichs Westfalen unter dem K\u00f6nig J\u00e9rome Bonaparte. Zum Ende des Dritten Reichs wurde Bodenstein im Zuge der Bodenreform entsch\u00e4digungslos enteignet und die Familie vertrieben. Das Bodensteiner Schloss \u00fcberstand einen Sprengungsbefehl lediglich, weil ein russischer Offizier intervenierte. Zwei Jahre sp\u00e4ter wurde auf Bitten der Gr\u00e4fin Gisela die gepl\u00fcnderte und leerstehende Burg von Th\u00fcringen an die Evangelische Kirchenprovinz Sachsen \u00fcbertragen, sodass die Burg als \u201eM\u00fcttererholungsheim\u201c und vordiakonische Ausbildungsst\u00e4tte f\u00fcr M\u00e4dchen genutzt werden konnte. Ab 1971 wurde die Burg als allgemeines kirchliches Tagungs- und Erholungsheim genutzt und bot in der Zeit der DDR Platz f\u00fcr geistigen Freiraum, Gemeinschaft, Besinnung und Erholung.<\/p>\n<p>Nach der Wende 1989 wurde die Burg zu einem Begegnungsort f\u00fcr Menschen sowohl aus den alten als auch aus den neuen Bundesl\u00e4ndern. In den Jahren 1990 bis 1994 fand die Erarbeitung eines neues Konzepts statt: Ferien- und Erholungsangebote sollten mit thematischen, geistlichen und sozialp\u00e4dagogischen Angeboten verbunden werden. 1991 wurde au\u00dferdem mit einer grundlegenden Sanierung und im Zusammenhang damit mit einem umfangreichen Umbau zu einer \u201eFamilienerholungs- und Begegnungsst\u00e4tte\u201c mithilfe der der Kirchenprovinz Sachsen, des Bundes, des Landes Th\u00fcringens, des Landkreises Eichsfeld und der Aktion Mensch begonnen. Zum Ende des Jahres 1994 wurde die Evangelische Familienferienst\u00e4tte eingeweiht, f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter fand eine erneute Teilsanierung statt. Die Wiederer\u00f6ffnung als \u201eFamilienerholungs- und Begegnungsst\u00e4tte der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands\u201c wurde im folgenden Jahr feierlich zelebriert. Als Ziel auf der Burg gilt weiterhin die Verkn\u00fcpfung geistlicher, thematischer und sozialp\u00e4dagogischer Arbeit. Seit 2014 wird Burg Bodenstein als Familienbildungs- und Erholungsst\u00e4tte der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland bezeichnet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-871\" src=\"https:\/\/www.burg-bodenstein.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Geschichte-der-Burg-1024x545.jpg\" alt=\"Geschichte der Burg\" width=\"1024\" height=\"545\" srcset=\"https:\/\/www.burg-bodenstein.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Geschichte-der-Burg-1024x545.jpg 1024w, https:\/\/www.burg-bodenstein.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Geschichte-der-Burg-833x443.jpg 833w, https:\/\/www.burg-bodenstein.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Geschichte-der-Burg.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<h3>Zeittafel Burg Bodenstein<\/h3>\n\n<table id=\"tablepress-4\" class=\"tablepress tablepress-id-4\">\n<tbody class=\"row-hover\">\n<tr class=\"row-1\">\n\t<td class=\"column-1\">ab 772<\/td><td class=\"column-2\">Der fr\u00e4nkische K\u00f6nig Karl der Gro\u00dfe erobert das Stammesgebiet der Sachsen. Das Ohmgebirge liegt auf der Grenze zwischen Franken und Sachsen, auf dem Bodenstein existiert wahrscheinlich eine einfache Grenzburg.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">926<\/td><td class=\"column-2\">K\u00f6nig Heinrich I. erl\u00e4sst eine \u201eBurgenordnung\u201c zur Abwehr der einfallenden Ungarn. Es kann angenommen werden, dass Bodenstein eine dieser \u201eHeinrichsburgen\u201c ist. <\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">1083<\/td><td class=\"column-2\">Graf Otto I. von Northeim stirbt. Zu seinem Einflussbereich geh\u00f6rt auch Bodenstein, das zu dieser Zeit wahrscheinlich in der Hand von Verwandten Ottos ist, deren namengebender Stammsitz es wird. <\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">1098<\/td><td class=\"column-2\">Mit Johannes von Bodenstein werden die Edelherren von Bodenstein erstmals urkundlich erw\u00e4hnt.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">1209<\/td><td class=\"column-2\">Erste urkundliche Erw\u00e4hnung der Herren von Wintzingerode mit Bertoldus de Wincigeroth. Es liegt nahe, dass er einer j\u00fcngeren Nebenlinie der Bodensteiner angeh\u00f6rt, die sich nach dem Ort Wintzingerode benennt.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">ca. 1275<\/td><td class=\"column-2\">Von den Edelherren von Bodenstein gelangt der Bodenstein an die Welfen als Nachkommen und Erben der Grafen von Northeim.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">1293<\/td><td class=\"column-2\">Herzog Heinrich der Wunderliche von Braunschweig-Grubenhagen verkauft den Bodenstein an die Grafen von Honstein.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8\">\n\t<td class=\"column-1\">1337<\/td><td class=\"column-2\">Johann von Wintzingerode, Berthold von Worbis, Otto von Rusteberg und Heinrich Wolf erwerben je ein Viertel von Burg und Herrschaft Bodenstein.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9\">\n\t<td class=\"column-1\">1448<\/td><td class=\"column-2\">Die Herren von Wintzingerode sind Alleinbesitzer.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10\">\n\t<td class=\"column-1\">1525<\/td><td class=\"column-2\">Thomas M\u00fcntzers Bauernheer greift Bodenstein an und hinterl\u00e4sst schwere Zerst\u00f6rungen.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-11\">\n\t<td class=\"column-1\">1530<\/td><td class=\"column-2\">Die Familie von Wintzingerode beginnt in der Herrschaft die Reformation einzuf\u00fchren.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-12\">\n\t<td class=\"column-1\">1560<\/td><td class=\"column-2\">Alle Kirchen der Herrschaft sind mit lutherischen Pastoren besetzt: Wehnde, Tastungen, Wintzingerode, Kirchohmfeld, Kaltohmfeld.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-13\">\n\t<td class=\"column-1\">1573<\/td><td class=\"column-2\">Im Bleicher\u00f6der Vertrag \u00fcbertr\u00e4gt Graf Volkmar Wolf von Honstein seine Anspr\u00fcche auf Boden-stein an Kurmainz. Die Welfen erkennen diesen Schritt bis 1648 nicht an, da sie die Landes- und Lehnshoheit f\u00fcr sich beanspruchen.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-14\">\n\t<td class=\"column-1\">1575<\/td><td class=\"column-2\">Berthold von Wintzingerode wird in Mainz enthauptet. Seine Vettern Hans und Bertram von Wintzingerode von der Burg Scharfenstein werden mit Bodenstein belehnt.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-15\">\n\t<td class=\"column-1\">1648<\/td><td class=\"column-2\">Die Herrschaft Bodenstein \u00fcbersteht unter Adolph Ernst von Wintzingerode den Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg weitgehend unversehrt. Mit Hilfe der Welfen gelingt ihm die Abwehr der Mainzer Gegenreformation. Infolge der Regelungen des Westf\u00e4lischen Friedens gelangt die Landesherrschaft \u00fcber Bodenstein zwar definitiv an Mainz, jedoch ohne Kirchenhoheit, welche bis 1803 der Familie allein zusteht.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-16\">\n\t<td class=\"column-1\">1668<\/td><td class=\"column-2\">Vollendung der zum Dank f\u00fcr den Westf\u00e4lischen Frieden begonnenen Schlo\u00dfkapelle durch seinen Sohn Heinrich Jobst und dessen Frau Anna Susanna von Barby. Gleichzeitig Umbau der Burg zum fr\u00fchbarocken Bergschlo\u00df.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-17\">\n\t<td class=\"column-1\">1668<\/td><td class=\"column-2\">Teilungsrezess zwischen Heinrich Jobst und Hans Ernst von Wintzingerode. Ihre Nachkommen bilden die bis heute bl\u00fchenden Linien Bodenstein und Adelsborn der Familie.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-18\">\n\t<td class=\"column-1\">ca. 1730<\/td><td class=\"column-2\">unbekannter Orgelbauer erschafft die Orgel \u00fcber dem Altar in der Burgkapelle, 5 Register, mechanische Schleifladenorgel, mittelt\u00f6nige Stimmung<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-19\">\n\t<td class=\"column-1\">1771 bis 1818<\/td><td class=\"column-2\">Ferdinand Freiherr von Wintzingerode, russischer General der Kavallerie und \u00f6sterreichischer Feldmarschallleutnant.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-20\">\n\t<td class=\"column-1\">1794<\/td><td class=\"column-2\">Georg Ernst Levin von Wintzingerode wird vom r\u00f6misch-deutschen Kaiser Franz II. in den Reichsgrafenstand erhoben.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-21\">\n\t<td class=\"column-1\">1794<\/td><td class=\"column-2\">Georg Ernst Levin heiratet die verwitwete Landgr\u00e4fin Philippine von Hessen-Kassel, geborene Prinzessin von Preu\u00dfen.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-22\">\n\t<td class=\"column-1\">1800<\/td><td class=\"column-2\">Philippine stirbt in Berlin, ihr Witwer ist Alleinerbe und stattet die Burg mit dem mobilen Erbe der Landgr\u00e4fin luxuri\u00f6s aus.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-23\">\n\t<td class=\"column-1\">1801 bis 1816<\/td><td class=\"column-2\">Georg Ernst Levin ist Regierungschef in W\u00fcrttemberg, unterbrochen von einer Zeit als westph\u00e4lischer Gesandter in Paris 1807-1814.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-24\">\n\t<td class=\"column-1\">1803<\/td><td class=\"column-2\">Kurmainz tritt das Eichsfeld an Preu\u00dfen ab. Die Familie sieht sich gezwungen, Bodenstein von Preu\u00dfen zu Lehen zu nehmen und dem landesherrlichen Kirchenregiment unterzuordnen.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-25\">\n\t<td class=\"column-1\">1819-1823<\/td><td class=\"column-2\">Graf Heinrich Levin ist Au\u00dfenminister in W\u00fcrttemberg.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-26\">\n\t<td class=\"column-1\">1834<\/td><td class=\"column-2\">Graf Georg Ernst Levin stirbt 82-j\u00e4hrig in Stuttgart.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-27\">\n\t<td class=\"column-1\">1856<\/td><td class=\"column-2\">Graf Heinrich Levin stirbt 78-j\u00e4hrig in Bodenstein.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-28\">\n\t<td class=\"column-1\">1876-1900<\/td><td class=\"column-2\">Graf Wilko Levin ist erster Landeshauptmann der preu\u00dfischen Provinz Sachsen.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-29\">\n\t<td class=\"column-1\">1886<\/td><td class=\"column-2\">Wilko Levin gr\u00fcndet den Evangelischen Bund, dessen Vorsitzender er 18 Jahre lang bleibt.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-30\">\n\t<td class=\"column-1\">1907<\/td><td class=\"column-2\">Wilko Levin stirbt 74-j\u00e4hrig in Bodenstein.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-31\">\n\t<td class=\"column-1\">1914 bis 1945<\/td><td class=\"column-2\">Gr\u00e4fin Gisela, geb. Gr\u00e4fin von der Schulenburg verwaltet f\u00fcr ihren Sohn Heinrich Jobst die zuletzt 1337 ha umfassende Land- und Forstwirtschaft. Im Nationalsozialismus geh\u00f6rt Gisela der Bekennenden Kirche an. Bodenstein dient als Treffpunkt f\u00fcr Regimegegner.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-32\">\n\t<td class=\"column-1\">1945<\/td><td class=\"column-2\">Bodenstein wird im Zuge der sog. Bodenreform entsch\u00e4digungslos enteignet, die Familie vertrieben. Die Intervention eines sowjetischen Kulturoffiziers verhindert den Abbruch der Burg nach SMAD-Befehl Nr. 209.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-33\">\n\t<td class=\"column-1\">1947<\/td><td class=\"column-2\">Auf Betreiben Giselas nimmt sich die Kirchenprovinz Sachsen der Burg an und bekommt sie vom Land Th\u00fcringen \u00fcbertragen.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-34\">\n\t<td class=\"column-1\">1948<\/td><td class=\"column-2\">Unter der Leitung von Schwester Ruth Misch nutzt die Evangelische Kirche die Burg als \u201eM\u00fcttererholungsheim\u201c und vordiakonische Ausbildungsst\u00e4tte f\u00fcr junge M\u00e4dchen.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-35\">\n\t<td class=\"column-1\">1971<\/td><td class=\"column-2\">Burg Bodenstein wird als allgemeines kirchliches Tagungs- und Erholungsheim genutzt und bietet unter der Einengung der DDR-Zeit geistigen Freiraum, Gemeinschaft, Besinnung und Erholung.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-36\">\n\t<td class=\"column-1\">1989<\/td><td class=\"column-2\">Mit dem Ende der deutschen Teilung wird die Burg ein Begegnungsort f\u00fcr Menschen aus dem ganzen Land.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-37\">\n\t<td class=\"column-1\">ab 1990<\/td><td class=\"column-2\">Es entstehen Ferien- und Erholungsm\u00f6glichkeiten, die mit thematischen, geistlichen und sozialp\u00e4dagogischen Angeboten verbunden sind. Umbauma\u00dfnahmen im Nordfl\u00fcgel und Bau der Doppelhaush\u00e4lften.<br \/>\nKauf des Kutscherhauses mit Um- und Anbau.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-38\">\n\t<td class=\"column-1\">1991-1994<\/td><td class=\"column-2\">Sanierung und Umbau der Burg zu einer Familienerholungs- und Begegnungsst\u00e4tte mit Mitteln der Kirchenprovinz Sachsen, der Bundesrepublik Deutschland, des Freistaates Th\u00fcringen, des Landkreises Eichsfeld und der Aktion Mensch.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-39\">\n\t<td class=\"column-1\">1994<\/td><td class=\"column-2\">Einweihung am 1. Oktober als Evangelische Familienferienst\u00e4tte mit p\u00e4dag. Konzeption (1. Fassung).<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-40\">\n\t<td class=\"column-1\">2000<\/td><td class=\"column-2\">Einweihung des Freizeitparks \u201eAm Bornberg\u201c, \u00dcberarbeitung der p\u00e4dag. Konzeption (2. Fassung), Entwicklung und Einf\u00fchrung einer Corporate Identity.<\/td><td class=\"column-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burg-bodenstein.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BB-Logo-alt.png\" alt=\"\" width=\"181\" height=\"89\" class=\"alignnone size-full wp-image-2022\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-41\">\n\t<td class=\"column-1\">2001<\/td><td class=\"column-2\">Gr\u00fcndung der Stiftung Burg Bodenstein am 6. Dezember (www.stiftung-burg-bodenstein.de)<\/td><td class=\"column-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burg-bodenstein.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BB-Stiftung.png\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"119\" class=\"alignnone size-full wp-image-2024\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-42\">\n\t<td class=\"column-1\">2007<\/td><td class=\"column-2\">\u00dcberarbeitung der p\u00e4dag. Konzeption (3. Fassung), vorbereitende Klausurtagung in Wernigerode im November 2006<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-43\">\n\t<td class=\"column-1\">2009<\/td><td class=\"column-2\">Erneute Sanierung der Burg mit Mitteln von Kirche, Bund, Freistaat, Landkreis, Stadt Leinefelde-Worbis und Aktion Mensch.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-44\">\n\t<td class=\"column-1\">2010<\/td><td class=\"column-2\">Feierliche Wiederer\u00f6ffnung der Burg am 13. Juni als \u201eFamilienerholungs- und Begegnungsst\u00e4tte\u201c der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands und seit 2014 mit dem neuen Begriff \u201eFamilienbildungs- und Erholungsst\u00e4tte\u201c der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland gef\u00fchrt.<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-45\">\n\t<td class=\"column-1\">2016-2018<\/td><td class=\"column-2\">Konzeptions\u00fcberarbeitung und -fortschreibung, vorbereitende Klausurtagung in Oberhof im Oktober 2016<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-46\">\n\t<td class=\"column-1\">2017<\/td><td class=\"column-2\">Seit 01.01.2017 f\u00fchrt die Burg ein neues Logo und <br \/>\n<br \/>\nseit 10. Juni neue Website.<br \/>\n<\/td><td class=\"column-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burg-bodenstein.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BB-Logo.png\" alt=\"\" width=\"135\" height=\"136\" class=\"alignnone size-full wp-image-2020\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-47\">\n\t<td class=\"column-1\"><\/td><td class=\"column-2\"><\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-4 from cache -->\n<p>Mehr Wissenswertes finden Sie im <a title=\"Wikipedia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burg_Bodenstein\" target=\"_blank\">Wikipedia-Eintrag der Burg Bodenstein<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>This site is not available in English. We are sorry for the\u00a0inconvenience. Bereits im Jahr 1098 wurden die Bodensteiner Dynasten mit Johannes von Bodenstein erstmals urkundlich erw\u00e4hnt. 1275 verloren die Bodensteiner Edelherren den Bodenstein an die Welfen. 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